Am Samstag den 27.03.2021 wurde von der Feuerwehr Arnfels eine „Heiße Atemschutzübung" durchgeführt. Bei „Heißen Übungen“ wird das Übungsszenario so realitätsnah wie möglich abgearbeitet und die Übungsvorbereitung ist sehr anspruchsvoll, da mit offenem Feuer gearbeitet wird. Die Übung startete um 16:00 Uhr mit einem COVID19-Antigentest im Feuerwehrhaus. Nachdem alle Teilnehmer getestet waren, stand der Übung nichts mehr im Wege. Eingetroffen am Übungsort, einem Abbruchhaus hinter der Sparkasse Arnfels, erörterte der Übungsleiter HFM Herbert Smerecnig das Übungsszenario. Übungsannahme war ein Zimmerbrand der von unseren Kameraden unter schwerem Atemschutz mit zur Hilfenahme von einem C-Hohlstrahlrohr gelöscht werden musste.

Die Übung bestand aus zwei Teilen, die sich einmal wiederholten, da das Szenario mit zwei Atemschutztrupps beübt wurde. Teil 1 der Übung bestand darin einen kontrollierten Zimmerbrand herbeizuführen und die Ausbreitung des Brandes zu beobachten. Dabei konnten die Teilnehmer ein besseres Gefühl entwickeln wie sich ein Brand ausbreitet, wie schnell die Temperaturen im Brandobjekt ansteigen und wie sich die Schutzkleidung unter realen Bedingungen verhält.

Teil 2 der Übung war Übung war der Löschangriff, der mit dem neu angeschafften Hohlstrahlrohr durchgeführt wurde. Beübt wurde das richtige Vorgehen, der Umgang mit dem Strahlrohr und das effektive sowie das effiziente Löschen des Brandes.

 

  

Am Freitag, dem 19.03.2021 wurde die FF Arnfels gegen 23 Uhr mittels „Stillem Alarm“ (ohne Sirene), zu einem „Kaminbrand“ in die Leibnitzer Straße gerufen.
Bei der Erkundung des Objekts wurde rasch erkannt, dass sich um einen Schwelbrand aufgrund von Stauhitze handelt, der sich in der sich in der Tramdecke sowie der Wandkonstruktion des im 19 Jhd. erbauten Hauses ausbreitete. Für die Brandbekämpfung und die genaue Lokalisierung des Brandgeschehens musste vorsichtig die Wand- und Deckenkonstruktion aufgeschnitten werden. Erst gegen 03.30 Uhr konnte nach Rauchfreiheit und letzter Überprüfung mittels Wärmebildkamera das vorläufige „Brand aus“ gegeben werden.
Trotz der am Samstagvormittag durchgeführten Nachlöscharbeiten musste gegen 18 Uhr neuerlich Alarm aufgrund von Rauchentwicklung gegeben werden.
Der vermeintlich gelöschte Schwelbrand hatte sich weiter in die Zwischendecke vorgearbeitet, sodass diese nun fast vollständig aufgebrochen und entfernt werden musste. Gegen 20.30 Uhr konnte neuerlich „Brand aus“ gegeben und ins Feuerwehrhaus eingerückt werden.
 

 

 

Am Samtag den 23.01.2021 kam es im Bereich der Eibiswalderstraße zu einem Rohrbruch. Nach erfolgreicher Behebung des Problems durch die Gemeinde wurde von der Feuerwehr Arnfels die B69 von den Resten des Aushubs befreit.

 

Am Donnerstag, dem 28.01.2021 wurde die Feuerwehr Arnfels zu einer Menschenrettung nach einem Forstunfall in Krast alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort mussten wir leider feststellen, dass es sich beim Verunglückten um unseren Kommandanten handelt, der beim Fällen eines Baumes von diesem getroffen wurde und unter ihm zu liegen kam. Glücklicherweise konnte der Verletzte noch selbstständig eine Alarmierung absetzen und so die Rettungskette in Gang setzten. Am Einsatzort wurde der Verletzte vom Roten Kreuz Arnfels erstversorgt und von den Feuerwehren Oberhaag und Arnfels wurde der Baum soweit gehoben, dass eine Rettung möglich war. Nach weiterer Versorgung durch den Notarzt wurde der Verletze mit dem Christopherus Rettungshubscharuber ins Krankenhaus geflogen.

 

Eingesetzt waren: FF Oberhaag, FF Arnfels, Rotes Kreuz Arnfels, Polizei Leutschach, Notarzt, Christopherus 12

 

Lieber Günter wir wünschen dir von ganzem Herzen gute Besserung und schnelle Genesung. Wir hoffen, dass wir dich bald wieder in unserer Mitte begrüßen dürfen. Gut Heil!

 

Fotos FF-Oberhaag

Ein großer Erfolg war die heutige Sammlung der FF Arnfels für die Erdbeben Opfer in Kroatien.

Mehrere hundert Kilo an Lebensmitteln, im besonderen Nudeln, Reis und Konserven, sowie Hygieneartikel aber auch Kabelrollen, Elektroverteiler, Kleinwerkzeuge und Planen konnten ersammelt werden. Ein spezieller Dank ergeht an unseren HFM Patrick Pinter der Großspender wie Gastro Haring und Hagebau Wallner aktivieren konnte, die Aktion mit Waren im Wert von mehreren hundert Euro zu unterstützen.

Die gesammelten Waren werden im Laufe der Woche der Firma Hötzl übergeben und am Samstag ins Katastrophengebiet verbracht.