Am Dienstag, dem 6. August 2019 fand der alljährlich vom Bereichsfeuerwehrkommando Leibnitz durchgeführte Ausflug der Feuerwehrsenioren statt. Ziel der diesjährigen Reise war unser Nachbarbundesland Kärnten. Unsere Fahrt startete in Leibnitz und führte uns über die Pack nach Griffen, wo wir in der Autobahnraststätte Mochoritsch ein Frühstück einnahmen. Frisch gestärkt fuhren wir weiter in die Landeshauptstadt Klagenfurt zu einer Stadtführung durch die historischen Gässchen der Altstadt. Die Mittagszeit verbrachten wir mit ausgezeichneten Essen im Gasthof Krall in der Ehrentalerstraße. Am Nachmittag fuhren weiter nach Velden zu einer Bootstour über den Wörtersee. Vom Zielhafen Maria Wörth ging es mit dem Autobus wieder Richtung Heimat.
Den kameradschaftlichen Ausklang dieses herrlichen Ausflugstages erlebten wir bei einer zünftigen Jause im Buschenschank Windisch in Gundersdorf bei St.Stefan ob Stainz.
Die Feuerwehrsenioren der FF-Arnfels bedanken sich beim Bereichsfeuerwehrkommando Leibnitz für die Durchführung, sowie bei der örtlichen Feuerwehr für die finanzielle Unterstützung dieses wunderschönen Ausflugstages.
 

Am 31. August gab es für die Feuerwehr Arnfels Grund zu feiern. Unser HLM Walter Suppan lud anlässlich seines 70. Geburtstages, den er am Vortag feierte, zu einem großen Hoffest mit köstlichem Kistenfleisch und einer Vielzahl an herrlichen Süßspeisen. Zahlreiche Kameraden unserer Wehr und ebenso viele Abordnungen der anderen Vereine, bei denen sich unser „Tausendsassa“ Walter engagiert, folgten der Einladung. Mit im Gepäck hatten wir ein besonderes Geschenk für den Jubilar- Eine Fotocollage mit dem einen oder anderen Highlight im Feuerwehrdienst, und Highlights von denen gab es einige, ist doch unser Walter bereits seit 35 Jahren im Dienst!

In dieser langen Zeit hat er die Feuerwehr Arnfels in unterschiedlichen Funktionen aktiv mitgestaltet- als Kamerad, als langjähriges Mitglied des Feuerwehrausschusses und von 2002-2006 als Kommandant. Lieber Walter herzlichen Dank für die Einladung zum gelungenen Fest und für deine Kameradschaft.

 

 

 

Mit 10 Jung-Feuerwehrmänner bzw. –frauen hat der Mitgliederstand der Arnfelser Feuerwehrjugend einen seit Jahren nicht mehr da gewesenen Höchststand erreicht!
Es ist jedoch eine besondere Herausforderung, das Interesse der Jugend an der Feuerwehrarbeit nicht nur zu wecken sondern auch zu halten!
Aus diesem Grund wurde von Samstag, 03.08.2019 auf Sonntag beim Anwesen Fuchsbichler in Remschnigg ein Jugendzeltlager abgehalten wobei unsere Jugendlichen den ganzen Nachmittag bis in die Abendstunden verschiedenste Einsatzszenarien abzuarbeiten hatten.

Treffpunkt war um 12:30 beim Anwesen Fuchsbichler, wo es geplant war, die Zelte aufzubauen und sich einzurichten, bevor es gegen 14 Uhr mit den Übungen beginnen sollte!
DOCH, ein Einsatz rüttelte diesen Zeitplan kräftig durcheinander:
Sirenenalarm für die FF Arnfels. B05-Zimmerbrand in Krast
Unsere Jugend ließ sich von dieser „Störung“ nicht ablenken und begann mit leichter Unterstützung der zusätzlich anwesenden Erwachsenen mit dem Zeltaufbau.
Letztendlich konnte mit ca. eine ¾ Stunde Verspätung mit den Übungen begonnen werden:

1. Szenario: Eingeklemmte Person in einem PKW
Nach erfolgter Unterweisung und nach Anleitung durch HFM Herbert Smerecnig bestand die erste Aufgabe unsere Jugendlichen darin bei einem „verunfallten“ PKW eine Zugang zum Verletzten zu schaffen. Mittels hydraulischem Rettungssatz wurde zunächst eine Tür entfernt und letztendlich die verletzte Person mittels Schaufeltrage aus dem Fahrzeug gebracht.

2. Szenario: Aufgabe war es mittels Wärmebildkamera in einem stark verrauchten Raum (das Feuerwehrhaus Arnfels wurde mittels Rauchgerät mit Partyrauch verraucht) eine vermisste Person aufzufinden.

3. Szenario: Arbeiten mit dem Wasserwerfer! Zur Auflockerung wurde auf dem Boden der Wasserwerfer aufgebaut und die Wurfweite veranschaulicht!

PAUSE: diese drei Einsätze verlangten natürlich nach einer dementsprechenden Stärkung!!!
Mit Bratwürstel, dankenswerterweise kostenlos durch die Fleischerei Pinnitsch in Leutschach zu Verfügung gestellt, konnte es nach kurzer Verschnaufpause in den 2. Teil gehen.

4. Szenario: Binden von gefährlichen Flüssigkeiten. Ein mit Heizöl (in Wirklichkeit handelte es sich um mit Lebensmittelfarbe versetztes Wasser) beladener Transporter wurde undicht und drohte die Umwelt zu kontaminieren bzw. über die Abflüsse in die Pößnitz zu gelangen. Mittels Planen wurde eine Auffangwanne gebaut und die Kanaleingänge abgedichtet.

5. Szenario: Eingeklemmte Person unter Anhänger: Mittels Hubwinde war es Aufgabe eine Person (dabei handelte es sich um unseren vom ÖLRG zu Verfügung gestellten Dummy) welche unter unserem Ausschankanhänger eingeklemmt war zu retten.

6. Szenario: Brand in der Industriestraße in Arnfels. Ein am Vorplatz unseres neuen Feuerwehrhauses entstandenes Feuer musste mittels HD-Rohr und einem C-Rohr gelöscht werden. Mittels Wärmebildkamera wurde der Brand auf weitere Glutnester kontrolliert.
Schlussendlich wurde dieser anstrengende Übungstag mit gebratenen „Woaz“ beendet bevor es dann mehrmals hieß: NACHTRUHE!!!
Nach einem gemeinsamen Frühstück und dem Abbau der Zelte bzw. dem Aufräumen den Campingplatzes wurde das Zeltlager für beendet erklärt und die Jugendlichen ins Wochenende entlassen.

Ein besonderer Dank gilt hierbei im Speziellen der Familie Desiree und Christian Fuchsbichler für die Zurverfügungstellung des Campingplatzes, des Sanitäranlagen, etc. und der Gastfreundschaft!!
Ein besonderer Dank ebenfalls der Fleischerei Pinnitsch für die kostenlos zu Verfügung gestellten Bratwürstel!!!
Ebenfalls Danke natürlich an alle Beteiligten Feuerwehrkameraden und Helfer und im Besonderen unserem Herbert Smerecnig für die wahnsinnig toll ausgearbeiteten und vorbereiteten Übungen!!!!!!!!

 


 

Auch wenn die Feuerwehren Großteils zu technischen Einsätze, wie etwa Verkehrsunfällen oder Einsätzen nach Hochwasser, Sturm- und Schneebruch gerufen werden, sind Brandeinsätze immer wieder Thema!

So auch bei uns! Glücklicherweise sind die besonders gefährdeten Gebäude und Anlagen in Arnfels mit automatischen Brandmeldeanlagen ausgestattet, sodass Brände oder Rauchentwicklungen schon in der Entstehungsphase erkannt und gemeldet werden.

Am Montag, dem 15. Juli hieß es jedoch Rauchentwicklung in einem Mehrparteienhaus in der Remschnigger Straße. Eine am eingeschalteten E-Herd vergessene Speise verkohlte und führte zu einer enormen Rauchentwicklung. Glücklicherweise handelte es sich dabei um keine brennbare Flüssigkeit wie etwa Fett oder Speiseöl. Ebenfalls war die Bewohnerin zu diesem Zeitpunkt nicht zuhause, da Rauchgase zu einer tödlichen Gefahr werden können. Die Aufgabe der eigesetzten Feuerwehren Arnfels, Maltschach und Leutschach beschränkte sich auf das Öffnen der Wohnung, Ausschalten des E-Herdes, das Enfernen der angebrannten Speise und dem Lüften der Räumlichkeiten.

Am Samstag, dem 03. August handelte es sich in Krast leider bei der vergessenen bzw. übersehenen Speise am E-Herd um Speiseöl. Nur wenige Minuten nach Verlassen der Küche stand das Öl in Vollbrand und verwüstete diese zur Gänze. Der Hausbesitzer, ein ehemaliger Feuerwehrmann der FF Arnfels konnte mit Mühe unter Einsatz von zwei Handfeuerlöschern ein Übergreifen der Flammen auf die Holzdecke verhindern. Mittels neu angeschaffener Wärmebildkamera war es Aufgabe des Atemschutztrupp Arnfels, mögliche Glutnester aufzuspüren. Mittels Hochdrucklüfter wurde die Wohnung vom Rauch befreit. Nachdem das Haus wieder rauchfrei war konnte vom zuständigen Einsatzleiter der Feuerwehr Oberhaag schlussendlich „Brand aus“ gegeben werden.

Der Einbau von Rauchmeldern bzw. Brandmeldern ist in der Steiermark bei Neubauten bereits seit einigen Jahren Pflicht. Eine Nachrüstung ist jedoch für jeden Haushalt sinnvoll. Schon günstige Rauchmelder von Baumärkten zum Preis von ca. € 15,- – 20,- - sie sind Batteriebetrieben und leicht zu installieren - können Ihr Leben retten!

 

Am 15.07.2019 um 10:20 Uhr wurde die Feuerwehr Arnfels mittels Sirenenalarmierung zu einem Brandeinsatz in die Reschniggstraße gerufen. Ebenfalls alarmiert wurden laut Alarmplan die Feuerwehren Maltschach und Leutschach. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte starke Rauchentwicklung in einer Wohnung festgestellt werden. Da die Mieterin nicht zuhause war und es in weiterer Folge es keine Möglichkeit gab die Wohnung über die Eingangstüre mittels Ersatzschlüssel zu öffnen, wurde der Kippmechanismus beim südlich befindlichen Fenster durchtrennt und das Fenster aufgedrückt. In weiterer Folge steigen die Mitglieder der FF in die Wohnung ein und fanden einen etwa 20 cm großen, qualmenden Kochtopf am eingeschaltetem E-Herd vor. Sie entfernten diesen sofort aus der Wohnung, schalteten den Strom ab und begannen die Wohnung vom Rauch zu befreien. Durch das schnelle einschreiten der Feuerwehr konnten weitere Schäden zur Gänze verhindert werden.