Trockene, schneearme Winter und heiße Sommer lassen auch in unseren Breiten die Wahrscheinlichkeit für Waldbrände mehr und mehr ansteigen.
Aus diesem Grund wurde am Ostermontag gemeinsam mit der FF Maltschach ein Waldbrandszenario oberhalb des Schlosses Arnfels im Zuge einer Einsatzübung geübt.
Übungsziel war es, eine Zubringerleitung vom Freibad Arnfels zum Schloss Arnfels aufzubauen und so das Löschwasser zum Einsatzort zu bringen. Dabei waren eine Wegstrecke von fast 560 m und ein Höhenunterschied von ca. 90 m zu überwinden.
Ca. 30 Minuten nach der Alarmierung war die Zubringerleitung
vom Freibad Arnfels zu Schloss Arnfels aufgebaut und konnten so die vorort eingesetzten Einsatzkräfte mittels 2 in Relaisbetrieb geschaltenen Tragkraftspritzen bzw. der Heckeinbaupumpe am TLF-A Arnfels mit ca. 800 Liter Wasser pro Minute versorgt werden.
Das Erkenntnis aus dieser Übung ist, dass obwohl in unserem Abschnitt (Arnfels, Maltschach, St.Johann/S, Oberhaag, Leutschach und Großklein) ca. 48.000 Liter Wasser in Fahrzeugen mitgeführt werden, die Bekämpfung eines Waldbrandes größeren Ausmaßes nur mit einer
ständigen Löschwasserzufuhr möglich ist, die Fahrzeuge jedoch speziell für die Erstphase unverzichtbar sind.

Bei der Übung eigesetzt waren:
FF Arnfels mit:
TLF-A 4000 Arnfels, KFRBA Arnfels, MTF-A Arnfels mit TSA und 18 Feuerwehrmitgliedern
FF Maltschach mit:
RLF-A Maltschach, KLF-A Maltschach mit TSA und 14 Feuerwehrmitgliedern

 Wir danken dem Schlossherrn, Johann Macher, für die Bereitstellung des Übungsgeländes und der FF Maltschach die gute Zusammenarbeit.